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Handball Gestern und Heute

Das Handballspiel hat vielseitige Wurzeln und eine bewegte und vielschichtige Vergangenheit.
Schon Homer beschreibt in seiner Odyssee das ‚Urania‘-Spiel, das bei den Griechen beliebt war. Die Römer spielten ein sehr ähnliches Spiel: ‚Harpaston‘. Im Mittelalter besang Walther von der Vogelweide das ‚Fangball‘-Spiel.
Carl Schelenz, ein Sportlehrer aus Berlin, führte im Jahr 1920 das Handballspiel auf dem großen Sportfeld in Deutschland und Mitteleuropa ein. Auch in den USA, Irland und Dänemark wurde das Handballspielen in dieser Zeit populär. 1936 fand bei den Olympischen Spielen in Berlin der erste Wettbewerb im Feldhandball statt.

Handball heute

Die Beliebtheit des Feldhandballs nahm ab den fünfziger Jahren allmählich ab, doch das Interesse am Hallenhandball stieg. Heute wird Handball fast ausschließlich in der Halle gespielt.
1972 wurde Hallenhandball in das olympische Programm aufgenommen, was dazu beitrug, dass Handball heute auf der ganzen Welt gespielt wird. Weltweit gehören 207 Landesverbände zur Internationalen Handball Federation (IHF), 53 davon in Afrika, 52 in Europa, 43 in Asien, 39 in Amerika und 20 in Ozeanien. Beinahe 20 Millionen Menschen weltweit spielen Handball und es gibt fast 800.000 registrierte Mannschaften.

Der Deutsche Handballbund (DHB)

Der DHB wurde 1949 in Mülheim an der Ruhr gegründet. Willi Daume, der zuvor schon viele Jahre beim Deutschen Arbeitsausschuss für Handball als erster Vorsitzender aktiv war, wurde zum ersten Präsidenten gewählt. 1991, kurz nach dem Fall der Mauer, schloss sich der DHB mit dem DHV der ehemaligen DDR zusammen.
Der DHB ist heute mit mehr als 750.000 Mitgliedern der weltweit größte Handballverband und von großer internationaler Bedeutung.